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Mobbing führt zu Unterlassungsansprüchen und Strafanzeige

Allgemein, Angriffe auf die persönliche Freiheit, Ehre, Rechtspflege, etc.

Was sich Täter anscheinend scheinend vorher nie überlegen. Mobbing führt zu Unterlassungsansprüchen und Strafanzeige. Mobbing besteht in der Regel aus Beleidigung, übler Nachrede, Stalking, Verleumdung und anderen Übeln mehr. Alles Straftaten. Sie werden auf entsprechenden Strafantrag der Opfer hin durch die Polizei verfolgt.

Opfer können also sowohl den Zivilrechtsweg vor den Landgerichten verfolgen als auch den Strafrechtsweg vor den Staatsanwaltschaften.

Im Rahmen von Unterlassungsklagen besteht die Möglichkeit, den Tätern die Wiederholung ihrer Verleumdungen gerichtlich per Endurteil untersagen zu lassen. Ein für Täter solcher Straftaten äußerst kostspieliger Weg. Sie müssen nämlich erhebliche Gerichtskosten tragen und zudem die Anwaltskosten für beide Seiten. Da ist ganz schnell ein ganzer Sommerurlaub weg.

Ein äußerst effektives Mittel ist auch ein zusätzlicher Antrag nach § 1 des Gewaltschutzgesetzes mit dem Ziel eines Kontaktverbotes.

Sozusagen der dritte Weg. Mobbingopfer können sich der Hilfe des Familiengerichts bedienen und den Tätern im Wege einer einstweiligen Verfügung verbieten lassen, nochmals Kontakt mit ihnen aufzunehmen. Dieser dritte Pfeiler ist von besonderer Bedeutung für Stalkingopfer. Man muss sich also Mobbing nicht gefallen lassen.

Mobbing führt zu Unterlassungsansprüchen und Strafanzeigen aber vor allem mit dem Ziel, endlich einem Täter die Stirn zu bieten und der reinen Opferrolle zu entkommen.

Sich nicht aktiv dem Stalker zu stellen ermutigt nach aller Erfahrung Täter nur dazu, immer weiter zu machen und vor allem immer weiter zu gehen. Post von Anwalt, Polizei und Gericht stellen eine wirksame Bremse dar. Mobbingtäter und Stalker riskieren empfindliche Strafen. Vor allem gehen solche Straftaten an den Geldbeutel. Während Mobbingopfer z.B. durch ihre Rechtsschutzversicherung Hilfe bekommen kriegen Stalker keinerlei finanzielle Hilfe von irgend woher.

17. Januar 2026/von Florian Schneider
https://www.strafrechtsberatung.de/wp-content/uploads/2014/08/florian-schneider-anwalt-fuer-strafrecht3.png 304 449 Florian Schneider https://www.strafrechtsberatung.de/wp-content/uploads/2020/09/anwaltskanzlei-florian-schneider-muenchen.png Florian Schneider2026-01-17 15:21:202026-01-17 15:21:20Mobbing führt zu Unterlassungsansprüchen und Strafanzeige

Strafanzeige auch bei nur minimaler Menge an Kokain

Allgemein, Betäubungsmittelgesetz

Strafanzeige auch bei nur minimaler Menge an Kokain bedeutet zusätzlich Stress mit der Führerscheinstelle. Diese Erfahrung musste ein Münchner während des letzten Oktoberfestes machen. Ohne einen für ihn erkennbaren Grund war er während eines Besuches im Bierzelt von der Polizei kontrolliert worden. In seinen Hosentaschen fanden sich 0,22 Gramm Kokain. Das Gewicht von ein paar Briefmarken. Gleich nach der Einleitung des Strafverfahrens gab’s dann weitere Post.

Strafanzeige auch bei nur minimaler Menge an Kokain zwingt die Strafverfolger zu einer Meldung bei der Führerscheinstelle.

Die Führerscheinstelle kam sofort nach der Meldung auf den Mann zu und teilte ihm mit, sie habe Zweifel an seiner Eignung als Führerscheininhaber. Er müsse sich sofort einer medizinischen Untersuchung stellen und einem Drogenscreening. Weiter wurde ihm erklärt, wenn er dem nicht sofort zustimme, werde ihm die Fahrerlaubnis entzogen. Frist: Zwei Wochen.

Der Münchner hat sich mit der verschwindend geringen Menge an Kokain das größte finanzielle Abenteuer seines bisherigen Lebens zugelegt.

Nun rauschen die Rechnungen nur so rein. Denn nicht nur sein Anwalt kostet Geld. Die Drogenscreenings sind ein richtiges finanzielles Abenteuer. Jedes der mindestens drei Screenings kostet ein paar Hundert Euro. Unausweichlicherweise gibts am Ende aber oben drauf immer noch eine MPU.

Zuerst flatterte aber ein Strafbefehl des Amtsgerichts München herein wegen Besitzes von Kokain.

Der Strafbefehl enthält für den Ersttäter nur eine Geldstrafe. Glücklicherweise in einer Höhe, dass sich der Münchner als nicht vorbestraft bezeichnen kann. Damit ist aber nur die Eintragung ins reguläre Führungszeugnis gemeint. Das erweiterte Führungszeugnis enthält durchaus eine Eintragung. Und auch bei Reisen in die USA zum Beispiel kann es Probleme mit dem Visum geben.

Auf Wunsch des Münchners wurde form- und fristgerecht gegen den Strafbefehl Einspruch eingelegt.

Damit konnte der Verteidiger des Mannes (RA Florian Schneider) verhindern, dass der Strafbefehl rechtskräftig wird, bevor über das Verfahren ausreichend beraten werden konnte.

11. Januar 2026/von Florian Schneider
https://www.strafrechtsberatung.de/wp-content/uploads/2016/11/strafrecht-polizeieinsatz.png 300 750 Florian Schneider https://www.strafrechtsberatung.de/wp-content/uploads/2020/09/anwaltskanzlei-florian-schneider-muenchen.png Florian Schneider2026-01-11 16:07:432026-01-11 16:07:43Strafanzeige auch bei nur minimaler Menge an Kokain

Unterlassungsklage wegen übler Nachrede

Angriffe auf die persönliche Freiheit, Ehre, Rechtspflege, etc.

Die junge Frau mußte sich nach einer Trennung von ihrem Lebensgefährten vor 3 Jahren an einen Anwalt wenden. Von ihren beiden Schwestern war ihr mitgeteilt worden, dass ihr Ex nicht nur gelästert hatte über sie. Ihr wurde berichtet, dass er über sie auch verleumderische Behauptungen verbreitete. Sie beauftragte ihren neuen Anwalt damit, gegen ihren Ex eine Unterlassungsklage wegen übler Nachrede zu fertigen.

Eine Unterlassungsklage wegen übler Nachrede dient dazu, die Verbreitung falscher und meist ehrverletzender Behauptungen über sich zu stoppen.

Der Ex war damals aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen und hatte dies der Frau nur kurz per SMS angekündigt. Dabei hatte er sich weder um den noch laufenden Mietvertrag gekümmert noch um die Frage, wie die Frau den gesamten Mietzins nun alleine tragen könnte. Auch um die Nebenpflichten des Vertrages wie Renovierung oder Ähnliches hatte er sich nicht gekümmert. Er war einfach verschwunden.

Der Exfreund ließ dafür lange nach seinem Auszug die Familie seiner früheren Freundin wissen, sie habe die gemeinsame Wohnung in einem Dreckszustand hinterlassen und habe außerdem Mietschulden.

Außerdem ließ er ihre Familie wissen, dass sie ihn sehr viel Geld gekostet habe. Das war für die auf ihre Reputation insbesondere ihrer Familie gegenüber sehr bedachte Frau zu viel. Kein Wort davon war schließlich wahr. Sie hatte während eineinhalb Jahren die gesamte und damit doppelte Miete alleine getragen, also auch seinen hälftigen Anteil. Auch die abschließende Renovierung hatte sie selbst übernommen, natürlich auch dies ohne seine Hilfe.

Die Unterlassungsklage wegen übler Nachrede wird nun nicht nur dazu führen, dass der Ex diese Behauptungen nicht mehr weiter aufrechterhalten darf.

Er wird vom Gericht auch dazu verdonnert werden, der Familie mitzuteilen, dass er diese Behauptungen fälschlicherweise erhoben hatte und dass er sie nun widerruft. Das bedeutet, dass die Frau bei Gericht nicht nur den Antrag auf Unterlassung der Verleumdungen beantragt hat. Sie hat ihren Anwalt (RA Florian Schneider) auch ausdrücklich damit beauftragt, von ihrem Ex zu verlangen, dass er gegenüber ihrer Familie seine Lügen richtig stellt.

Die Kosten dieser ganzen schäbigen Lügerei wird er am Ende alleine tragen müssen, also sowohl die Anwaltskosten beider Seiten als auch die Gerichtskosten.

Kein ganz billiges Vergnügen vor dem Landgericht. Die bewußte Verbreitung von Unwahrheiten über Andere kann übrigens nicht nur mit Unterlassungsklagen verfolgt werden. Dies ist nur eine von zwei Möglichkeiten. Geschädigte können auch mit Strafanzeigen gegen Verleumdung und üble Nachrede vorgehen. Es handelt sich nämlich dabei um Straftaten, die von der Staatsanwaltschaft auf entsprechende Strafanträge hin strafrechtlich verfolgt werden können.

9. Januar 2026/von Florian Schneider
https://www.strafrechtsberatung.de/wp-content/uploads/2020/01/beratung-anwalt.jpg 759 1140 Florian Schneider https://www.strafrechtsberatung.de/wp-content/uploads/2020/09/anwaltskanzlei-florian-schneider-muenchen.png Florian Schneider2026-01-09 13:53:152026-01-11 15:18:41Unterlassungsklage wegen übler Nachrede
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