Florian Schneider - Rechtsanwalt | Fachanwalt für Strafrecht

Mein Tipp: Machen Sie grundsätzlich keine Aussage bei der Polizei, wenn überhaupt sollten Sie dies erst zu einem späteren Verfahrensstadium durch den Anwalt machen lassen. Gerne bin ich Ihnen dabei behilflich. 24/7-Notruf: 0162 - 42 46 843

Unsere Kanzlei ist auf allen Gebieten des Strafrechts spezialisiert. Schwerpunkte sind die Strafverteidigung im Allgemeinen Strafrecht (Körperverletzung, Betrug, Diebstahl, etc.), im Jugendstrafrecht, im Verkehrsstrafrecht (Führerscheinentzug, MPU, etc.) und im Wirtschaftsstrafrecht (Insolvenzdelikte, Steuervergehen etc.).


Folgende Punkte beantworten Ihnen vielleicht bereits Ihre ersten Fragen:

In der Regel enthält die Post der Polizei eine Ladung zur Beschuldigtenvernehmung, in seltenen Fällen auch eine Einladung zu einer Zeugenvernehmung. Die wichtigste Information steht ganz selten auf diesen Ladungsschreiben oder ist kaum zu finden: Es besteht keinerlei Verpflichtung für Sie als Beschuldigter, formlose Ladungen zu polizeilichen Vernehmungen zu befolgen. Als Beschuldigter haben Sie nämlich grundsätzlich das Recht, Ihre Aussage zu verweigern und keine Angaben zu machen. Dies ist auch mein wichtigster Tipp an Sie, nämlich bei derartigen Ladungen zunächst einmal einen Anwalt zu konsultieren und sich nicht auf eigene Faust in eine unübersehbare Beschuldigtenvernehmung zu begeben, ohne dass man den Tatvorwurf und vor allem die Akte genau kennt. Als Zeuge haben Sie dagegen die Pflicht, Aussagen bei der Polizei zu machen, hier greifen allerdings diverse Auskunftsverweigerungsrechte, über die Sie ebenfalls ein Anwalt beraten kann.
Derartige Post kommt in der Regel von einem Gericht und enthält entweder eine zivilgerichtliche Zustellung in einem Rechtsstreit, – also eine Klage oder Ähnliches, – oder aber den Strafbefehl oder die Anklage in einer Strafsache gegen Sie. Hier ist zu beachten, dass sehr kurze Fristen durch die Zustellung ausgelöst werden. Haben Sie einen Strafbefehl erhalten, können Sie binnen zwei Wochen Einspruch einlegen, haben Sie eine Anklage erhalten, sollten Sie innerhalb der auf dem Deckblatt angegebenen Frist reagieren: Die rechtzeitige Reaktion in diesem sogenannten Zwischenverfahren kann Ihnen Vorteile bei der Verteidigung bringen. Nähere Auskünfte, ob sich eine Reaktion überhaupt lohnt oder ob man zunächst einmal besser nichts unternimmt, ergibt eine Beratung in meiner Kanzlei, die kostenmäßig mit Euro 120 sehr überschaubar ist.
Sollten Sie in diese Situation geraten sein, haben Sie bereits selbst bemerkt, dass es nun allerhöchste Eile hat, zu reagieren. Macht man die Türe freiwillig nicht auf wird sie aufgebrochen, erduldet man die Durchsuchung nicht freiwillig, wird die ganze Wohnung auf den Kopf gestellt! Ob es sich um eine zulässige Durchsuchung handelt, kann nur ein Anwalt beurteilen. Gerne stehe ich für eine kurzfristige Kontaktaufnahme über das Notruftelefon 0162 – 42 46 843 zur Verfügung.
Sollten Sie auf irgendeinem Wege erfahren haben, dass gegen Sie ein Haftbefehl vorliegt, ist es eigentlich überflüssig darauf hinzuweisen, dass man sich auf schnellstmöglichem Wege anwaltlichen Rat holen sollte und sich der Unterstützung eines Fachanwalts für Strafrecht versichern muss. Regelmäßig passieren in dieser Situation aufgrund der Nervosität und Hektik die größten Fehler. Am Schlimmsten ist es, in der irrigen Absicht, eine Inhaftierung zu vermeiden, eine Aussage zu machen. Auch wenn die Polizei in dieser Richtung sehr drängt und manchmal sogar rechtswidrige Versprechungen macht, gilt: Keine Aussage ohne Anwalt!
Das Gesetz schreibt in vielen Verkehrsstrafverfahren die Entziehung der Fahrerlaubnis zwingend vor. Ebenso muss nach neuem Recht verfahren werden, wenn man 8 Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg hat. Bei solchen Themen ist nicht nur die Verhinderung der Entziehung der Fahrerlaubnis das Ziel, sondern auch die Frage einer Wiedererlangung, falls man eine Entziehung letztendlich doch erdulden musste. Natürlich stehen wir Ihnen bei offenen Fragen jederzeit zur Seite. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
Unsere Kanzlei steht Ihnen auch den Fall mit Rat und Tat zur Seite, wenn Sie Opfer einer Straftat geworden sind und nun den Täter anzeigen wollen oder sich mit Hilfe eines eigenen Anwaltes in das laufende Ermittlungsverfahren gegen den Täter einschalten wollen. Nur über einen Anwalt haben Sie nämlich die Möglichkeit, selbst auch Einsicht in die Ermittlungsakte zu erhalten. Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass der Anwalt Ihres Vertrauens das Recht hat, bei heiklen Zeugenvernehmungen anwesend zu sein und Sie als Zeuge auch in ein Hauptverhandlung gegen den Angeklagten begleiten darf. Dies nennt sich Anschluss an die Anklage bzw. Nebenklage und ist nicht nur gesetzlich vorgesehen, sondern im Rahmen der Reform des Strafgesetzbuches zu Gunsten von mehr Opferrechten auch sehr anzuraten.

Für weitere Fragen und Anliegen bitten wir Sie mit uns in Kontakt zu treten. Vertrauen Sie mir Florian Schneider – Ihrem Fachanwalt für Strafrecht in München.

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